Der Karnevalssamstag auf dem Katschhof ist und bleibt Kult. Wenn sich das Penn-Zelt bis auf den letzten Platz füllt, wissen die Oecher Jecken genau, was ansteht: Löffel raus und ran an die legendären 1.111 Liter frische Erbsensuppe! Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung wieder von der Bezirksvertretung Aachen-Mitte gefördert, dafür vielen Dank!
Bewaffnet mit dem eigenen Löffel und ausgestattet mit der umweltfreundlichen Mehrwegschale versammelten sich auch in diesem Jahr zahlreiche hungrige Gäste, um gemeinsam dieses besondere Stück Oecher Brauchtum zu feiern.
Doch im Penn-Zelt geht es um weit mehr als nur um eine kräftige Mahlzeit – hier werden Tradition, Gemeinschaft und echte karnevalistische Lebensfreude zelebriert.
Für den fulminanten Auftakt sorgte traditionell die Stadtgarde „Oecher Penn„. Mit einem beeindruckenden Bühnenprogramm aus Marketendertanz, Korpstanz und den kraftvollen Klängen des Regimentsspielmannszuges brachten sie das Zelt innerhalb kürzester Zeit auf Betriebstemperatur. Unter der charmanten Moderation von Tormeister Sebastian Booch nahm das Programm spürbar Fahrt auf.
Den musikalischen Reigen der Solisten eröffnete Urgestein Hans Montag. Im gewohnt stilvollen roten Jackett präsentierte er seine Liebeserklärungen an Aachen und versetzte das Publikum in beste Schunkellaune. Nahtlos knüpfte Hubert Aretz daran an, steigerte die emotionale Stimmung im Zelt und wurde nicht nur mit langanhaltendem Applaus, sondern auch mit einer stärkenden Wegzehrung sowie dem begehrten Penn-Zeltorden belohnt.
Ein besonderer Höhepunkt war der Einzug des närrischen Herrschers: Prinz Lukas I.. Mit seinem Hit „Hey Oche, was geht?“ eroberte er das Penn-Zelt im Sturm. Die Begeisterung war greifbar, als aus Zuschauern begeisterte Mitwirkende wurden und das gesamte Zelt textsicher mitsang. Diese mitreißende Energie nutzte auch Nachwuchstalent Tanja Rubin alias „Et Ruestäzzje“, die eindrucksvoll bewies, dass der Oecher Karneval bestens für die Zukunft aufgestellt ist.
Den krönenden musikalischen Abschluss gestalteten schließlich die Oecher Stadtmusikanten. In ihren markanten gelben Schuhen präsentierten sie ein buntes Potpourri der bekanntesten Oecher Lieder und sorgten für einen würdigen, stimmungsvollen Ausklang.
Am Ende blieb ein bestens gelauntes, sattes und glückliches Penn-Zelt zurück. Während die letzten Töne noch nachklangen, war eines bereits sicher: Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist riesig.
Dann heißt es auf dem Katschhof wieder:
„Löffel raus zum Erbsensuppenessen!“


