Lagerfeuer, Alemannia und jede Menge Abenteuer
Vom 04. bis 06. September hieß es für unseren Spielmannszug und alle weiteren Teilnehmer des diesjährigen Jugendzeltlagers wieder: Tasche packen, Schlafsack einrollen und ab ins Tiefenbachtal nach Simmerath. Drei Tage lang warteten dort Gemeinschaft, Spiel, Natur und jede Menge gute Laune.
Schon vor Beginn gab es die erste gute Nachricht. Die Waldbrandgefahrenstufe war rechtzeitig herabgesetzt worden. Dem traditionellen Lagerfeuer stand damit eigentlich nichts mehr im Weg. Doch bevor es richtig losgehen konnte, musste zunächst noch eine weitere Holzlieferung organisiert werden. Erst danach war das Lagerfeuer endgültig gerettet und konnte am Abend entzündet werden. Unter dem Dach der Feuerstelle versammelten sich Groß und Klein, wärmten sich am Feuer und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Das Lagerfeuer gehört zum Zeltlager einfach dazu und sorgt jedes Jahr für besondere Momente.
Der Freitagabend zeigte sich wettertechnisch zunächst eher von seiner durchwachsenen Seite. Immer wieder zogen Wolken auf, und auch ein paar Regentropfen ließen nicht lange auf sich warten. Die Stimmung im Camp blieb davon jedoch völlig unbeeindruckt. Während die Burger auf dem Grill brutzelten, wurde im Gemeinschaftszelt kurzerhand ein Fernseher organisiert und Fußball geschaut. Unsere Alemannia setzte sich mit einem 3:0-Auswärtssieg in Ingolstadt durch, was natürlich gebührend gefeiert wurde.
Am Samstag stand ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan. Gemeinsam mit der Waldführerin Aggi Majewski ging es zu einer spannenden Führung durch den Nationalpark Eifel. Kinder und Erwachsene entdeckten die Besonderheiten der heimischen Natur, erfuhren Wissenswertes über alte Heilmittel und tauchten in interessante Mythen rund um den umliegenden Wald ein.
Nach so viel frischer Luft und neuen Eindrücken war eine Stärkung dringend nötig. Zum Mittagessen gab es Currywurst, bevor am Nachmittag das nächste Highlight auf die Kinder wartete. Frisches Eis von „Il Gelato“ aus Aachen sorgte für strahlende Gesichter und beste Laune. Am Abend wurde dann wieder gemeinsam gegrillt. Der Grill lief heiß, die Teller füllten sich und alle ließen es sich schmecken.
Auch Petrus meinte es am Samstag und Sonntag gut mit uns. Das Wetter blieb stabil, und die Hüpfburg war dadurch fast ununterbrochen in Bewegung. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb ihr jedenfalls nicht. Doch das dürfte ganz im Sinne ihrer kleinen Nutzerinnen und Nutzer gewesen sein.
Wie immer verging das Wochenende viel zu schnell. Lagerfeuer, Natur, Fußball, gutes Essen, Hüpfburg und vor allem die gemeinsame Zeit machten das diesjährige Zeltlager zu einem rundum gelungenen Erlebnis für Jung und Alt.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit viel Einsatz dafür sorgten, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schöne Zeit erleben konnten.
Am Ende bleibt nur festzuhalten: So muss Zeltlager sein. Ein bisschen Wetter, viel Gemeinschaft und jede Menge Spaß für alle.
Bilder zu unserem diesjährigen Zeltlager findet ihr in der entsprechenden Galerie!